Konzertbesuch in der Kölner Philharmonie

Am 11.11.2019 bin ich mit der Hälfte meines 10er-Musik-Grundkurses, einigen weiteren Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sowie mit drei Begleitpersonen (Frau Ziegenhohn sowie den Eheleuten Frobeen) in die Philharmonie zu einem Konzert namens „Seelenräuber" des Gürzenich-Orchesters gefahren.

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Nachdem wir in Köln am Bahnhof angekommen waren, haben wir uns gleich auf den Weg am Dom vorbei zur Philharmonie gemacht. Beim Betreten der Philharmonie ist mir aufgefallen, wie elegant es drinnen aussieht, obwohl man das von außen gar nicht sehen konnte. Wir mussten eine große Treppe heruntergehen; unten wurden uns die Jacken abgenommen, bevor wir zu unseren Plätzen gingen. Der Konzertort war sehr groß und unten in der Mitte sah man einen Bereich, wo viele Stühle und Notenständer standen. Die Sitze waren alle um diese Mitte herum gebaut und man konnte von allen Seiten das Orchester sehen.

Das erste Stück, „Le Corsaire" von Hector Berlioz, war das kürzeste von allen und das ganze Orchester hat gespielt. Die Dirigentin hieß Elim Chan. Wir konnten sie von unseren Plätzen aus (auf der Galerie hinter dem Orchester) von vorne beobachten. Sie schien wirklich Spaß dabei zu haben und wirkte sehr konzentriert. Sie zu erleben war außerdem besonders, weil Frauen leider noch viel zu selten den Beruf einer Dirigentin ausüben.

Das zweite Werk, das Violinkonzert A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, hatten wir uns im Unterricht schon einmal angehört. Es spielten weniger Musiker als zuvor, aber dafür hat der Solist Benjamin Beilman mitgespielt. Er ist noch sehr jung, knapp über 30 Jahre alt. Er ist schon ein gefeierter Künstler, dem auch eine Stradivari-Geige zur Verfügung gestellt wurde, auf der er auch in diesem Konzert spielte.

Nach der Pause wurde „Sheherazade" von Nikolai Rimsky-Korsakov gespielt. Es war teilweise sehr laut und wirkte bedrohlich. Es gab aber auch ruhigere Stellen, wenn zum Beispiel nur die Harfe gespielt hat.

Ich persönlich fand das Konzert und unseren Konzertbesuch sehr gut. Es hat mir gefallen und ich war positiv überrascht von dem Klang in der Kölner Philharmonie und von der Vielfalt der Musik.