Friedenstreffen der Windecker Schulen

Auch wenn die Ukraine weit weg ist und das dortige Geschehen nur über die Medien verfolgt werden kann, ist es den Menschen in Windeck nicht gleichgültig, was sich dort in den letzten Wochen ereignet hat.

In verstärktem Maße gilt dies besonders für Kinder und Jugendliche, die angesichts der Konfrontation mit einem Krieg Fragen, Sorgen und Ängste haben. Vielfache Gespräche in Kreis der Familien und den verschiedenen Schulen haben gezeigt, mit wieviel Anteilnahme die Schrecken des Krieges wahrgenommen werden.

Es ist daher auch nicht überraschend, dass sich irgendwann die Frage nach dem, was von ihrer Seite getan werden kann, in den Vordergrund gedrängt hat.

Das Ergebnis war schließlich am Freitagvormittag in Schladern zu sehen, als sich - mit organisatorischer Unterstützung durch die Gemeinde Windeck und technischer Hilfe durch YellowTools – alle Schülerinnen und Schüler der Windecker Schulen trafen, um zu zeigen, dass der Krieg in der Ukraine nicht ignoriert wird.

In kurzen Ansprachen unserer beiden Schülersprecher Lara Lieser und Tom Gatzmanga wurde das Mitgefühl der Schülerinnen und Schüler und vor allem die Hoffnung ausgedrückt, dass dieser fürchterliche Krieg mitten in Europa bald ein Ende finden möge.

Aber auch Schülervertretungen der anderen Schulen traten mit Beiträgen vor die rund 1500 Anwesenden, führten durch das Programm, lasen Friedensgrüße in verschiedenen Sprachen und ließen weiße Luftballons in den Himmel aufsteigen.

Besonders bewegend war für die Schülerinnen und Schüler jedoch zweifellos die emotionalen Grüße der Windecker Bürgermeisterin Alexandra Gauß und die gemeinsam gesungenen Lieder „Hevenu shalom alechem“ und „Imagine“.

Es bleibt zu hoffen, dass der weltweite Protest gegen den Überfall auf die Ukraine einen Beitrag zu einem baldigen Ende des Krieges leisten kann.