Das Bodelschwingh-Gymnasium Herchen setzt ein Zeichen

Seit nunmehr zwei Wochen verfolgt die Weltöffentlichkeit die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine. Auch innerhalb unserer Schülerschaft wird in dieser Zeit im privaten Kreis, im Unterricht und in den Pausen über den Krieg gesprochen. Immer stärker breitete sich dabei an unserer Schule das Bedürfnis aus, zu diesem Krieg in Europa Stellung zu beziehen.

In Absprache mit der Schulleitung beschloss die SV daher ein Statement zu formulieren. In einer gemeinsamen Aktion trafen sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof, um ihren Wunsch nach Beendigung der Kampfhandlungen anschaulich und unmissverständlich auszudrücken.

Im Form des Friedenszeichens aufgestellt, hörte die Schulgemeinde eine Information von Seiten der SV hinsichtlich dieser und weiterer geplanter Aktionen in Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Von der SV gebeten, hielt Frau Dr. Pschibille im Anschluss an diese Information eine kurze Ansprache an unsere Schulgemeinde, die an dieser Stelle wiedergegeben werden soll.

„Das Leid der Menschen in der Ukraine bewegt uns alle. Der Krieg erfüllt uns alle mit einem Gefühl der Ohnmacht.
Als evangelische Schule sind uns unsere christlichen Werte besonders wichtig. Das Streben nach Frieden und Nächstenliebe sollen Grundpfeiler unseres Handelns sein. Wir wünschen uns eine Welt ohne Krieg, in der Konflikte friedlich gelöst werden.
Wir leben in einem freien Land, in dem wir für freiheitliche, demokratische Grundwerte eintreten wollen. In diesem Sinne wollen wir ein Zeichen für den Frieden setzen.“

Wir danken allen an dieser Aktion beteiligten Organisatoren für ihr Engagement!