Eine überzeugende Premiere des "Jedermann"
Mit sehr gutem Schauspielunterricht von der Schauspiellehrerin Maria Amman lernte die Stufe ein paar Monate viel über Theaterspiel, Mimik, Gestik, Ausdruck beim Darstellen der Rollen und das Auftreten vor einem Publikum. Unter der Probenleitung von Frau Dr. Pschibille, unserer Schulleitung, studierte die Stufe das Stück über 1 Halbjahr ein.
Gegen 18:00Uhr startete das Event in unserer Aula. Oscar Hähle und Robin Hessinger führten die Besucherinnen und Besucher mit kleinen Ansagen professionell durch das Programm. Die Darstellenden waren überzeugend geschminkt und hatten als Redeverstärkung Head-Sets oder Mikrophone. Am Anfang bekam man laute Musik vom Technikteam als Intro zu hören.
Die Schülerinnen und Schüler schrieben die Geschichte auf heutige Sprache selbst um. Da Jedermann wirklich jeder Mensch sein kann, wechselten die Schülerinnen und Schüler die Rolle des Jedermanns während des Stückes aus. So wurde die Lehre des Stückes klarer zu verstehen. Es ging im Theaterstück um einen Mann, der sehr viel Geld hat und sehr egoistisch ist. ,,Er solle seinen Egoismus und sein Geld bei Gott verantworten”, hieß es zu Beginn und während des Stückes, denn Jedermann denkt, dass sich mit Geld alles kaufen lässt.
Im weiteren Verlauf des Stückes ging es um Nächstenliebe. Jedermann wurde von armen und bedürftigen Menschen um Hilfe gebeten, lehnte jedoch jede Hilfe für die Bedürftigen mit einem arroganten Lächeln im Gesicht ab. Jedermann wollte eine große Party feiern. Als die gespielte Party in der Aula stieg, tanzten alle Schüler auf einem kurzen Ausschnitt von ,,Macarena”, weil während des Tanzes der Tod zu Jedermann kam, um ihn mitzunehmen.
Der Tod trug einen langen schwarzen Umhang mit einer Kapuze, die der Darstellerin übers Gesicht reichte. Jedermann erbettelte daraufhin eine allerletzte Stunde für ihn, damit er noch jemanden finden konnte, der die lange Reise mit ihm zusammen antritt. Im Verlauf des Stückes fand Jedermann aber niemanden. Er war einsam und alleine. Der Tod holte ihn ab. Der Tod berührte die Jedermann-Darstellerin an der Schulter und sie sank überzeugend zu Boden. Darauf musste er zu Gott. Er machte ihm klar, dass er ein schlechtes Gewissen hat, und Gott verzieh ihm.
Nach der Vorstellung stellten sich alle Darsteller noch einmal zu einem Foto zur Verfügung und es wurde folgenden Mitwirkenden gedankt:
- dem Kulissenbauer, Herrn Paul Nettersheim vom Theater Köln
- dem Bühnenmaler Jacob Anders
- dem Technikteam unter der Leitung von Ralf Dierenfeldt und der Assistenz von Simon Fischer
- den die Bühne auf- und abbauenden Schülern Paul Redde und Tamino Unruh
- den Schauspielerinnen und Schauspielern aus der Stufe 8
- der Regie vertreten durch Tahmila Lupieta Pinnock und Ben Kuhlmann.
Nicht zuletzt soll an dieser Stelle insbesondere dem Förderverein des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen gedankt werden. Er hat nämlich finanziell die Unterstützung durch Frau Ammann erst ermöglicht. Dem Förderverein also an dieser Stelle 1000 Dank für diese großartige Unterstützung!
Nach dem Event stieg noch eine Stufenparty der 8.er in der Aula.
Bericht: Mino Jirzik
Fotos: Robin Stäger



