„Wir machen 'was mit Regenjacken!“

Das war jedenfalls die spontane Idee von Frau Zimmermann, Klassenlehrerin der 7a, als sich herausstellte, dass der Wandertag ihrer 7 irgendwann Anfang Oktober stattfinden würde. Und angesichts der Jahreszeit ist diese Idee sicher nicht verkehrt, aber schließlich ist alles doch ganz anders gekommen.

Die Klasse sammelte nämlich Ideen, diskutierte die Vorschläge, bewertete die positiven und negativen Aspekte und zum Schluss stand fest, dass der diesjährige Wandertag einen Escape-Room zum Ziel haben würde.

Und dann musste „nur noch“ geplant werden, wobei viele Fragen zu berücksichtigen waren: Welcher Wochentag würde der beste sein? Wann sollte man losfahren? Wann zurückkommen? Wer ist schon einmal in einem Escape-Room gewesen? Wie wird die Gruppeneinteilung aussehen? Würde es die Möglichkeit geben, shoppen zu gehen? (Mädchen) Wären McDonalds und Subway in erreichbarer Entfernung? (Jungen) Wie schwierig wird eigentlich die von Herrn Wendland angekündigte Stadt-Rallye? Und muss man sich bei der Stadt-Rallye auch beeilen?

Am Wandertag selbst war dann jedoch alles viel einfacher als gedacht. Die Klasse traf geschlossen am Herchener Bahnhof ein, nahm die Fahrkarten entgegen, sorgte für coronakorrekte Bekleidung und konnte fast pünktlich in den Zug einsteigen, da sich die Information der Schüler aus Schladern hinsichtlich der angekündigten 80-minütigen Zugverspätung als Fehlinformation herausstellte. (Es waren nur 8 Minuten)

Und auch die Herausforderung durch den Escape-Room war nicht so schwer wie befürchtet, denn alle vier Gruppen haben den Weg nach draußen gefunden. (Und auch für das Shoppen, McDonalds, Subway und die Stadtrallye war noch genügend Zeit.)

Geregnet hat es natürlich auch - aber erst ab 17.00 Uhr, als alle schon zu Hause waren ...