Neu am Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

Frau Thomas ist seit August 2020 am Bodelschwingh-Gymnasium Herchen und doch nicht ganz neu. 2015 hatte sie das Referendariat bei uns abgeschlossen und in der Zwischenzeit Unterrichtserfahrung an einem anderen Gymnasium gesammelt. Jetzt füllt sie eine coronabedingt entstandene Lücke und freut sich, wieder in Herchen zu sein.

 

Mit zeitlichem Abstand ist sie von den Neuerungen an unserer Schule positiv überrascht, registriert aber auch genau die Herausforderungen, die das Coronavirus mit sich gebracht hat.

In einem kleinen Bericht schildert sie ihre Eindrücke der vergangenen Monate.

„Liebe Schulgemeinde,

seit Beginn des Schuljahres bin ich wieder ein Teil des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen.
2015 habe ich hier das Referendariat abgeschlossen und danach an einem anderen Gymnasium unterrichtet.

Bei meiner Rückkehr habe ich festgestellt, dass sich in meiner Ausbildungsschule einiges verändert hat, z.B. die Kunst-Fachräume, die inzwischen im Herzen des Hauptgebäudes untergebracht sind oder die Sechstklässler, die jetzt alle größer sind als ich und in meinem Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 sitzen. Es ist eine interessante und beeindruckende Erfahrung die „Kleinen“ von damals jetzt als kompetente junge Erwachsene kennenzulernen.

Aber auch bei mir gab es Veränderungen: Unser Haus in Eitorf ist inzwischen fast fertig renoviert und ich bin zweifache Mutter. Mein Sohn Constantin ist 5, meine Tochter Cecilia inzwischen 7 Jahre alt. In unserem Garten wächst jetzt auch das ein oder andere Gemüse, genau wie bei im Schulgarten. Das BGH hat sich als Lebensraum ganz schön entwickelt und ist doch noch so besonders, wie ich es in Erinnerung hatte mit seiner tollen Aussicht, seiner ruhigen und konzentrierten Atmosphäre, seinen freundlichen und hilfsbereiten Menschen …

Ich fühle mich am Bodelschwingh-Gymnasium sehr wohl und mit offenen Armen empfangen, es ist fast wie nach Hause kommen an eure Schule zurückzukehren!

Leider schränkt die Corona-Pandemie das Schulleben gehörig ein. Die vielseitigen Veranstaltungen sind mir aber noch in guter Erinnerung, so z.B. der Tag der offenen Tür, an dem ich mehrmals als Besucher die besondere Stimmung genossen habe. Besonders toll finde ich als Kunstlehrerin natürlich den BGH-Kunstpreis, eine schöne Tradition, die Herr Zimmermann eingeführt hat und die ich sehr gerne fortführen möchte. Denn meine Leidenschaft ist die Kunst, nicht nur im Kunst-Unterricht, sondern auch wenn es darum geht, welche enormen Potenziale sie zum menschlichen Austausch z.B. im Rahmen von Veranstaltungen bietet.

Schon im kleinen Rahmen habe ich Reaktionen von Schüler*innen beobachtet, die im Gespräch waren über die neu aufgehängten Bilder im Schulgebäude.

Vielleicht gibt es in Zukunft auch an dieser Stelle die Möglichkeit, ein paar der großartigen Ergebnisse aus dem Unterricht zugänglich zu machen.“

Rebecca Thomas