Digitaler Unterricht am Bodelschwingh-Gynasium Herchen

Ein Erfahrungsbericht von Carla Fuchs Klasse 7c

Alles fängt morgens um 08:15 Uhr an. Dann muss man bereit vor dem Computer, dem Tablet oder dem Handy sitzen, denn es kommt nicht selten vor, dass eine Videokonferenz dann schon beginnt. Am Tag zuvor bekommt man von den Lehrpersonen eine Nachricht über Outlook und Teams, damit man auch an die Videokonferenz denkt.

Um zu den Aufgaben zu gelangen, muss man auf die Seite des BGH-Unterrichtsportals gehen. Dort findet man die Stufen- und Klassenübersicht. Sobald man auf seine Klasse tippt, öffnet sich die Übersicht mit dem Stundenplan und den verschiedenen Fächern.

Auch wenn digitaler Unterricht ist, gibt es trotzdem immer noch blaue und rote Woche. Die jeweilige Woche steht immer an erster Stelle, damit man die Woche nicht vertauscht. Hinter bzw. unter der Angabe, welche Fächer man hat, ist jeweils ein Link. Dieser führt direkt zu den Aufgaben, die man an dem Tag gestellt bekommen hat.

Ich fand den digitalen Unterricht am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Doch je länger ich im digitalen Unterricht gearbeitet habe, desto mehr fühlte es sich fast wie der normale Unterricht an. Manche Arbeitsschritte sind sogar leichter als im normalen Unterricht, aber vieles ist auch schwieriger und es kommt auch vor, dass man sich etwas selbst beibringen muss. Auch wenn die Lehrer uns die Themen durch Videokonferenzen erklären und wir über Outlook immer Fragen stellen dürfen, ist es für mich manchmal schwierig, im digitalen Unterricht kann man nämlich nicht so gut wie sonst mit der lehrenden Person kommunizieren. Andererseits lernt man aber auch, selbstständiger zu werden. Und somit hat der digitale Unterricht nicht nur Schlechtes an sich.