Main Menu
Home
BGH Aktuell
Schule
Internat
Trägerschaft
Ländliche Umgebung
Internationalisierung
SV: Schülervertretung
Förderverein
Downloads und Links
Mensa
Bildergalerien
Ehemalige
Gästebuch
Kontakt
Suchen
User Menu
Evangelische Kirche im Rheinland
Schulstiftung
Spende an die Schulstiftung
Preisträger Bundeswettbewerb Informatik
Comenius Programm der EU - Teilnehmer 2006/07 und 2008/09
City Night Life: Großstadtleben als Musical auf der Bühne des BGHs PDF Drucken E-Mail
Nur kurz wurde die Situation auf der Bühne zunächst umrissen, "Baby" hat genug vom Leben auf dem Lande und fasst den Entschluss, ihrem Freund in die Großstadt zu folgen. Ziemlich bald wird sie merken, dass sie dort auf sich alleine gestellt ist und viele Menschen ein hartes Leben führen. Nachdem mit wenigen Sätzen die Szenerie für die Zuhörer klar genug gezeichnet war, ging es um das, was im Zentrum eines jeden Musicals steht und zwar um die Musik, genauer gesagt um songs, die mit der Handlung verknüpft sind und glaubhaft gesungen werden müssen. Und genau zu dem Zeitpunkt, als der erste song  gesungen wurde, gab es sozusagen ein musikalisches "Aha-Erlebnis" bei den zahlreich erschienenen Zuhörern.

Zu diesem Zweck hatte sich der Kunst/Musik Kurs der Klassen 10 eine Reihe vorhandener songs aus der Geschichte der Rock- und Popmusik ausgesucht und diese geschickt in die Handlung verwoben. Innerhalb von zwei Jahren waren ein wunderbares Bühnenbild (unter den Brücken der Großstadt) mit vielen über Beamer projezierten Bildern entstanden, auch hier hatte man z.T.  schon vorhandenes im Sinne eine Collage "kompiliert",  zusammengestellt, genau wie bei der Musik also.
Begleitet von einer sehr stilsicheren Band   (Marcus Maschmeyer, Tristan Fork,  Johannes Huss) hatte so nach ganz kurzer Einführung in das Thema Großstadt die wirklich große Reihe hervorragender Solisten und Gesangsensembles Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren. Dies war sicherlich das eigentlich Besondere an diesem Abend: Selten in den letzten Jahren hat man eine derart beeindruckende Zahl guter Sängerinnen und Sänger in nur einer einzigen Klassenstufe erlebt, denn was Gianna Pludra, Alexander Schmidt, Janek Rörig, Jana Schumann, Christina Runge, Celina Loyek und Jonna-Lotte Kessing an Gesangstechnik und Sicherheit auf und vor der Bühne mitbrachten und wie sie, zum Teil völlig "unplugged" im einstimmigen oder mehrstimmigen Gesang songs wie uptown girl, downtown, paradise city, boulevard of broken dreams, summer in the city  etc. nicht nur sangen, sondern überzeugend  interpretierten, dass konnte das Publikum nur mit Staunen zur Kenntnis nehmen.  (Das dazu z.T.  eine jahrelange Gesangsausbildung nötig war, soll hier nur am Rande erwähnt werden. Oder, um mit Felix Magath zu sprechen: Qualität kommt von Quälen! Auch übrigens in diesem Bereich.)
 Dazu kam je nach Bedarf ein background Chor oder  ein perfekt einstudiertes Tanzensemble angeführt von Dajana Schaffrath  (mit Annabell Patt, Esther Enderle, Maria Endler, Friederike Altwicker) oder je nach Situation zusätzliche Instrumente wie  Folk-Geige in der Szene unter der Brücke (Streets of London) mit einer umwerfenden Jonna-Lotte Kessing als Junkie  auf Entzug, mit entsprechender Punk Frisur oder eine akustische Gitarre in einem  Duo zwischen Jenny Mohr (Gitarre)  und Gianna Pludra. 
Immer wieder beeindruckte bei vielen der Solisten die Selbstverständlichkeit, wie sie mit dem zahlreichen Publikum kommunizierten, fast so als wären sie auf der Bühne des Bodelschwingh-Gymnasiums groß geworden und als wäre diese ihr eigentlicher Lebensraum.
Geleitet von Holger Zimmermann (Kunst) und Frauke Kretschmer (Musik)   boten alle Beteiligten (nicht zu vergessen die Mannschaft im Hintergrund, die für  Bühnenbild, Maske, Choreographie, Licht und  Plakate verantwortlich zeichnete) wirklich gutes Musiktheater, das Publikum honorierte es mit stehendem Applaus.  (Dr. Klaus Zöllner)

pict0002a.jpg
pict0003a.jpg
pict0007a.jpg
pict0010a.jpg
pict0021a.jpg
pict0028a.jpg
pict0032a.jpg
pict0037a.jpg
 
 

 
< zurück   weiter >