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Gruppen des Bodelschwingh-Gymnasiums beteiligten sich am Kunstprojekt Auf Initiative des „Netzwerks Kunst und Kultur für Kirche und Diakonie im Rheinland“ ist ein Kunstprojekt entstanden, an dem sich Gemeindegruppen, Bewohnerinnen und Bewohner aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Schulklassen, Familien und Freundeskreise beteiligt haben. Ausgestellt wurde ein Teil der Ergebnisse in einer Wanderausstellung mit dem Titel „auf und ab - Leitern erzählen vom Leben“, die auch im Bodelschwingh-Gymnasium vom 9. bis 13 November 2009 zu sehen war.
Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Einschränkungen zwischen 8 und 70 Jahren haben sich mit dem Alltagsgegenstand Leitern beschäftigt. Entstanden sind Leitern, Bilder, Strickleitern so bunt wie das Leben; sie erzählen von Begegnungen und unterschiedlichen Sichtweisen.
Auch Projektgruppen des Bodelschwingh-Gymnasiums unter Mitwirkung der Schulpfarrerin Anja Thalau, Religionslehrerin Anne-Bärbel Kaltenbach, den Religionslehrern Andreas Nölke, Günter Rahn und des Kunstlehrers Holger Zimmermann haben sich mit insgesamt mehr als 150 Menschen an diesem Kunstprojekt beteiligt, das insbesondere eine Verbindung von Menschen mit und ohne Behinderung herstellen bzw. vertiefen soll. Eine Projektgruppe aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 9 hatte zum Beispiel bei der Gestaltung der Leiter den Tod eines ihrer Mitschüler aufgearbeitet, andere Schüler haben sich in Texten mit der Lebenssituation behinderter Menschen auseinandergesetzt. Eröffnet wurde die Ausstellung am Dienstag, dem 10. November um 19.30 Uhr in der Aula des Bodelschwingh-Gymnasiums. Anwesend waren auch zwei Künstler mit Behinderung, Harald Müller (72 Jahre alt) und Lise Schulz, die sonst sehr gerne Tiere, insbesondere Katzen malt, wie sie erzählte. Gabriele Hunninger, Künstlerin und Kunsttherapeutin, gab eine Einführung und erläuterte, wie das Kunsprojekt zu Stande gekommen ist. Nils Wrasse und Silas Walmeroth sorgten für die musikalische Gestaltung.
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