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Bio LK auf dem Gipfel angekommen Drucken
Am 16. August starteten 21 Schüler und Schülerinnen des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen mit dem ICE zu einer 8tägigen Studienfahrt nach Oberbayern. Ziel des Biologie-Leistungskurses war das idyllisch am Fuß des Wettersteingebirges gelegene Garmisch-Partenkirchen, dessen Jugendherberge Ausgangspunkt für verschiedene Exkursionen zum Thema „Ökologie der Alpen“ werden sollte.

Nach einer 7stündigen Zugfahrt und der freundlichen Begrüßung durch den Herbergsvater, hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, erste Eindrücke von dem 720 Meter hoch gelegenen Fremdenverkehrsort zu gewinnen, der schon im Jahre 802 als römisches Kastell erstmalig Erwähnung fand.
Dass sich Garmisch-Partenkirchen aber trotz seiner langen Geschichte nicht zu einem verstaubten Städtchen entwickelt hatte, ließ sich in einem original bayrischen Festzelt feststellen. Schnell waren die Gäste aus Herchen in die fröhliche Gesellschaft integriert und konnten ihre gängigen Vorstellungen von bayrischen Volksfesten bestätigt sehen.
In den folgenden Tagen wurde das abwechslungsreiche, von Kursleiter Oliver Firnrohr zusammengestellte Programm, absolviert. So konnten bei einem „Spaziergang“ auf den 1780 Meter hohen Wank die typischen Vegetationsformen der einzelnen Höhenstufen und ihre Anpassung an die klimatischen Gegebenheiten vor Ort erkundet werden, während Aspekte wie Erosion und Gesteinsformationen in das „Fach“ des begleitenden Lehrers Erik Schmitz-Elvenich fielen.
Auch die Bedeutung des Waldes in seiner Schutzfunktion wurde durch den Bergführer anschaulich dargestellt.
Welche Tier- und Pflanzengesellschaften an einem Wildbach in den Bergen anzutreffen sind und welche Indikatoren die Wasserqualität belegen, erfuhren die Kursteilnehmer bei einer Exkursion mit einer Ökologie-Ingenieurin.
Neben diesen themenbezogenen Aktivitäten kamen auch die touristischen Highlights in der näheren Umgebung, wie Olympia-Schanze oder Sommerrodelbahn, nicht zu kurz, und selbstverständlich durfte auch die Fahrt mit der Zahnradbahn auf die Zugspitze nicht fehlen.
Der Blick von Deutschlands höchstem Berg bot eine überwältigende Fernsicht, war aber in die Tiefe für manchen doch recht „krass“.
Den Abschluss der Kursfahrt bildete die bayrische Landeshauptstadt, die einen Tag und eine Nacht lang durchstreift werden konnte. Neben dem Deutschen Museum durfte ein Besuch des Hofbräuhauses ebenso wenig fehlen, wie der des angesagtesten Clubs Münchens.
Alles in allem war die Kursfahrt eine gelungene Sache, mit überwiegend gutem Wetter, wenig Schlaf, vielen denkwürdigen Aktionen und einer ganzen Menge Fun.

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