Zum sechsten Mal in Folge fand dieses Jahr das deutsch-mongolische Begnungsprojekt des Bodelschwingh-Gymnasiums mit der Goethe-Schule in Ulan Bator statt. Zehn deutsche und zehn mongolische Schülerinnen und Schüler verbrachten insgesamt acht Wochen zusammen (sechs in Deutschland und zwei in der Mongolei) und lernten das andere Land und deren Kultur kennen. Ein Reisebericht von Niklas und David Mennekes.
Bei dem Mongolei-Austausch teilzunehmen war, wie wir finden, eine sehr gute Entscheidung. Alle beteiligten Mongolen waren sehr nett und waren schnell gute Freunde mit den meisten beteiligten Deutschen. Insgesamt hatten alle zusammen eine schöne Zeit. Sowohl die sechs Wochen mit den Austauschschülern in Deutschland als auch die beiden Wochen, in denen wir in der Mongolei waren, waren super.
Die ersten sechs Wochen hier waren schon etwas Besonderes, weil wir den ganzen Tag mit einem Freund zu tun hatten. Natürlich wurde auch viel unternommen, wie zum Beispiel der Ausflug zu einer Kartbahn und einem Hochseilgarten.
Als wir dann in den Sommerferien in die Mongolei geflogen sind, haben wir unserer Meinung nach zwei unvergessliche Wochen erlebt. Die 14 Tage waren so eingeteilt, dass wir die ersten zehn Tage eine Tour von Jurtencamp zu Jurtencamp durch die Mongolei gemacht haben und die restlichen Tage mit den mongolischen Austauschschülern in Ulan-Bator, der Hauptstadt der Mongolei, verbrachten. Die mongolische Landschaft ist überwältigend mit ihrer unendlichen Weite. Man lernt dort auch eine ganz neue Kultur kennen, über die man sonst eher weniger erfährt.
Der Aufenthalt in der Mongolei war für alle eher eine Erlebnis-Reise, als ein Urlaub, die sich aber auf jeden Fall gelohnt hat.
Es war eine wundervolle, erlebnisreiche Zeit.