Die Idee ist einfach: In der Mongolei lernen eine ganze Reihe von Jugendlichen Deutsch an weiter führenden Schulen. Sie haben den Wunsch, ihre Sprachkenntnisse in Deutschland anzuwenden und zu erweitern und dabei deutsches Familien- und Schulleben kennen zu lernen. Sie möchten hier mit etwa gleichaltrigen deutschen Schülerinnen und Schülern in Kontakt kommen, mit ihnen zusammen leben und vielleicht auch Freundschaft schließen. – Das Bodelschwingh-Gymnasium Herchen besuchen Schülerinnen und Schüler, die sich darauf freuen, Fremde als Gäste aufzunehmen, ein Stück ihrer Schul- und Freizeit mit ihnen zu teilen und sich einem fernen Land und seiner Kultur durch eigene Anschauung zu nähern.Das Programm: Die mongolischen Jugendlichen kommen in kleinen Gruppen für sechs Wochen nach Deutschland, werden einzeln in den Familien ihrer deutschen Partnerinnen oder Partner untergebracht und besuchen mit ihnen – möglichst in derselben Klasse - während der Schulzeit das Bodelschwingh-Gymnasium. In den Sommerferien desselben Schuljahres bekommen die deutschen Schülerinnen und Schüler, jeweils in Begleitung eines Elternteils oder auch allein, Gelegenheit, zwei Wochen lang die Mongolei zu besuchen. Dabei verbringen sie ungefähr drei Tage in der Hauptstadt Ulan Bator mit den korrespondierenden mongolischen Familien und ca. zehn Tage in einer großen deutsch-mongolischen Gruppe auf einer eindrucksvollen Rundreise durch die Steppen und Wüsten des Landes. Wer kann mitmachen? Alle Schülerinnen und Schüler vorzugsweise der Klassen 9 des Bodelschwingh-Gymnasiums, die offen für die Aufnahme und Betreuung eines etwa gleichaltrigen Gastes aus einem anderen Kulturraum sind, die sich im interkulturellen Miteinander üben wollen und die die Möglichkeit (also keine Verpflichtung) erhalten wollen, in den Sommerferien dann als Gast ihres ausländischen Partners dessen Familie und einen Ausschnitt seiner Heimat kennen zu lernen. Was wird erwartet, benötigt? Offenheit und Hilfsbereitschaft gegenüber einem ausländischen Partner und Unterstützung in seinem Bemühen, deutsch zu lernen zusammen mit der Bereitschaft, ein Stück Familien- und Schulleben, Ferienspaß eingeschlossen, zu teilen und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, zu überbrücken oder auch auszuhalten. – Für die Fahrt in der Mongolei werden Schlafsack, Isomatte und Campinggeschirr benötigt; Zelte mit Zubehör werden gestellt. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie sich auf ein einfaches Leben in einer Gruppe in der freien Natur mit viel Spiel, Sport und gemeinsamen Unternehmungen einlassen und auf Dinge wie lückenlosen Telefonkontakt, häufiges Fernsehen und regelmäßiges Duschen mit warmem Wasser für eine begrenzte Zeit verzichten können. Welche Kosten entstehen? Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung vor Ort gehen zu Lasten des Gastgebers. Die mongolischen Gäste sind in Deutschland mit einer deutschen Versicherung kranken- und haftpflichtversichert. Die entsprechende Gebühr zahlen sie selbst.- Größere Kosten entstehen den deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch die Flüge nach und von Ulan Bator (zzt. ca. 800 €). Woher kommen die mongolischen Schülerinnen und Schüler? Alle mongolischen Schülerinnen und Schüler, die am Begegnungsprojekt teilnehmen, wohnen in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Sie besuchen dort die Goethe-Schule, eine von der Bundesrepublik Deutschland unterstützte Privatschule mit zzt. 180 Schülerinnen und Schülern, und haben mehrere Jahre lang Deutsch als erste Fremdsprache gelernt. Häufig sprechen sie auch englisch. Die Mongolei ist seit 1992 eine Republik nach westlichem Vorbild mit traditionell engen Beziehungen zu Deutschland. Das Land liegt zwischen Russland und China in Zentralasien, ist 4,5-mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, hat aber nur 2,5 Millionen Einwohner, von denen etwa die Hälfte in Ulan Bator leben. | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Idee ist einfach: In der Mongolei lernen eine ganze Reihe von Jugendlichen Deutsch an weiter führenden Schulen. Sie haben den Wunsch, ihre Sprachkenntnisse in Deutschland anzuwenden und zu erweitern und dabei deutsches Familien- und Schulleben kennen zu lernen. Sie möchten hier mit etwa gleichaltrigen deutschen Schülerinnen und Schülern in Kontakt kommen, mit ihnen zusammen leben und vielleicht auch Freundschaft schließen. – Das Bodelschwingh-Gymnasium Herchen besuchen Schülerinnen und Schüler, die sich darauf freuen, Fremde als Gäste aufzunehmen, ein Stück ihrer Schul- und Freizeit mit ihnen zu teilen und sich einem fernen Land und seiner Kultur durch eigene Anschauung zu nähern.