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Comeniusprojekt aus sechs Nationen führt zu internationalen Freundschaften und begeistert Herchener Schülerinnen und Schüler.
Im Rahmen des drei Jahre dauernden Comeniusprojektes zum Thema „Globalisierung und Identität“ an dem sechs Schulen aus sechs Nationen zu zwei Treffen jährlich zusammenkommen, nahmen 6 Schüler/innen (Isabella Honscheid, Marie-Christine George, Christiane Reher, Janine Seuthe, Silas Wallmeroth und Nils Wrasse) und 3 Lehrer/innen (Juliane Steglich, Dr. Klaus Zöllner, Dagmar Hohn) an einer Begegnung im französischen Fougères (Bretagne) teil. Ein straffes Programm absolvierten die deutschen Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam mit den französischen, spanischen, italienischen, tschechischen sowie polnischen Schüler/innen und Lehrer/innen während dieser Projektwoche Anfang März in Frankreich. Zahlreiche Workshops wie Gastronomie, Theater, Leben in der Fremde, Werbung und die Entwicklung eines gemeinsamen Gesellschaftsspiels führten die jungen Menschen verschiedener Länder zusammen und gaben Anlass zu intensiven Diskussionen und einem Austausch ganz im Sinne des Projektnamensgebers Amos Comenius (1592-1670), einem bedeutenden Pädagogen und Philosophen, der als Gründer der modernen Didaktik gilt. In Vorbereitung auf diese Begegnungswoche hatten die Schüler/innen des Bodelschwingh-Gymnasiums bereits im Vorfeld in Deutschland intensiv verschiedene Präsentationen erarbeitet: einen Film über das „Gute Benehmen“ gedreht vom Spanisch-Leistungskurs unter der Leitung von Nastassja Ruschmeyer, ein Theaterstück „Wenn Comenius heute unter uns wäre…“, geschrieben von Dr. Klaus Zöllner, ein Interview mit Herrn Direktor Deichmann sowie weitere Interviews mit Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden. Ferner studierten alle teilnehmenden Schüler/innen einen Karnevalsgardetanz unter der Leitung von Dagmar Hohn ein. Das Publikum vor Ort war ebenso begeistert wie die örtliche Presse (Ouest-France), die sogar ein Foto von den jungen Deutschen in ihren schönen (von einer Tanzgruppe ausgeliehenen) Gardekostümen veröffentlichte. Auch die Erstellung eines Comenius-Gesellschaftsspiels und ein Vergleich verschiedener internationaler Auto-werbungen wurden bereits in Deutschland gründlich vorbereitet. Die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit der Franzosen begeisterte alle Schüler/innen und die Kontakte der jungen Menschen untereinander bilden die Basis für künftige Comeniuszusammenkünfte (im Herbst 2008 im tschechischen Brno und im Frühjahr 2009 im polnischen Sabze) sowie für Freundschaften über die Landesgrenzen hinaus. Die Abschlussevaluation der Herchener Schüler/innen klang entsprechend positiv: “Dies war für mich der beste Start ins Jahr 2008“, „geil“, „super“ und „ganz toll“, „eine tolle Erfahrung“ und „hat mir sehr gut gefallen, würde ich jederzeit wieder machen“. Wenn das Comenius hören würde, er würde sich sicherlich freuen!
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