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Die Anreise am Donnerstag 26.03.09
Um 7:30 Uhr war Treffen und es fanden sich immer mehr Schüler am Buswendeplatz des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen ein. Es wurden nur noch ein paar Gepäckstücke verstaut, sich verabschiedet und dann ging es auch schon in Richtung Communay (Frankreich) los. Am Anfang  wurde viel erzählt und gelacht. Die Fahrt war  trotzdem noch sehr lang, aber durch die Pausen, die wir immer alle 2 Stunden gemacht haben, war die Fahrt sehr gemütlich.

Als wir Communay immer näher kamen, wurde jeder aufgeregter und dann war es auch schon so weit. Die Schule war in Sicht und mit ihr unsere Austauschpartner, die uns fröhlich zuwinkten. Die Türen öffneten sich und wir begrüßten unsere Partner, die wir schon kannten, da sie im Dezember hier in Deutschland waren. Wir nahmen unser Gepäck, stellten es in die Eingangshalle der  Schule und trafen uns dann nochmal zu einer kleinen Begrüßung in der Kantine. Danach ging es in die Familien.  

1. Tag: Freitag 27.03.09

An dem Freitag fuhren wir morgens (ohne unsere Austauschpartner) nach Lyon. Dort besichtigten wir das Miniaturmuseum Lyons, in dem die Kulissen aus dem Film "Das Parfum" ausgestellt waren. Danach fuhren wir wieder zurück nach Communay, aßen in der Kantine der Schule mit unseren Austauschschülern zu Mittag und hospitierten anschließend in einer Unterrichtsstunde, wobei man uns in verschiedene Klassen aufteilte. So waren manche im Französischunterricht, andere hatten jedoch Englisch, Mathe oder Geschichte. Zuletzt verbrachten wir eine Stunde zusammen, in der wir ein aktuelles französisches Lied sangen („Toi plus moi“ von Grégoire). Außerdem bekamen wir von jüngeren Schülern, die im ersten Jahr deutsch lernten, ein kleines Theaterstück auf deutsch vorgeführt. Dann hatten auch unsere Austauschpartner Schulschluss und wir gingen mit ihnen nach Hause zu unseren Gastfamilien. Manche trafen sich dann noch mit Freunden zum Beispiel zu einem Videoabend, andere jedoch blieben zu Hause und verbrachten den Abend mit ihren Gastfamilien.

2. und 3. Tag: Das Wochenende 28./29.03.09

Am Wochenende sind fast alle in eine Bowling Arena gefahren da Communay praktischerweise eine hatte. Einige sind auch nach Lyon gefahren, um einkaufen zu gehen (in Lyon selber oder in einem schönen Einkaufszentrum) oder um die Stadt zu besichtigen. Manche sind aber auch zu Hause geblieben, um etwas Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ich denke, alle haben dieses Wochenende genossen.

4. Tag: Montag 30.03.09

An dem Montag fuhren wir wieder nach Lyon. Dort machten wir, in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Stadtbesichtigung. Wir sahen die Basilika von Fourvière. Dort war eine Terrasse, von der aus man ganz Lyon überblicken konnte. Alle Häuser und Gebäude waren im südländischen Stil gehalten. Das heißt, in warmen Orange- und Rottönen gestrichen, hatten die Häuser viele Türme und Schornsteine, was typisch für die Altstadt Lyons ist. Es war ein schöner Ausblick. Nachdem wir die Aussicht bewundert hatten gingen wir weiter und sahen das Antiktheater Lyons sowie die Altstadt von Lyon mit den sogenannten "traboules"(...). Mittags sahen wir uns in der Kirche Saint-Jean dessen Spieluhr an, die um zwölf Uhr ein kleines Stück mit Musik vorführte. Anschließend hatten wir drei Stunden Freizeit, die wir in kleinen Gruppen in der Stadt verbrachten. Wir gingen in die Einkaufstraßen Lyons und kauften uns beispielsweise Kleidungsstücke oder Souvenirs. Danach trafen wir uns auf dem Place Belle-Cour, machten ein Gruppenfoto und fuhren schließlich wieder zurück nach Communay. In der Schule erwarteten uns schon unsere Austauschschüler und wir fuhren mit ihnen nach Hause. Auch an diesem Abend trafen sich einige Schüler mit anderen, die am Austausch teilnahmen und unternahmen etwas miteinander.

5. Tag: Dienstag 31.03.09

Am Dienstag ging es in Richtung Vienne, wo wir das römische Museum besuchten. Wir mussten aber nicht nur zuhören, sondern durften auch mitmachen, denn man konnte Mosaik legen oder einen römischen Bogen bauen. Danach haben wir uns auf den Weg zu einer großen Wiese gemacht, wo wir ein leckeres Picknick aßen. Nach etwa einer Stunde fuhren wir zur sogenannten „Grotte“. Dies war eine riesige Höhle, die wir mit einer deutschsprachigen Führerin durchquerten. Es machte sehr viel Spaß, weil man manchmal durch richtig enge Gänge gehen musste. Leider war danach das Tagesprogramm zu Ende, sodass wir wieder zur Schule fuhren, wo uns unsere Austauschpartner schon erwarteten und uns wieder mit in die Familien nahmen.

6. Tag: Mittwoch 01.04.09

Am Mittwoch haben wir einen Sportvormittag veranstaltet:
Wir haben Fußball, Basketball, Handball, Badminton, Tennis oder Tischtennis gespielt.
Vorher haben wir ein großes Gruppenfoto gemacht und in der Pause zwischen den beiden Spielphasen gemeinsam gegessen und getrunken (Coca, Eau, …, pains au chocolat et aux raisins, croissants).
Um 11.30 sind wir zurück zu unserer Gastfamilie gefahren und haben einen Nachmittag in der Familie gehabt.

Die Heimreise am 02.04.09

Am letzten Morgen hieß es früh aufstehen. Bei mir war es so 6.00 Uhr.  Danach fertig machen, das letzte richtige französische Frühstück und dann ging es auch schon los in Richtung Schule, wo der Bus auf uns wartete. Schnelle Verabschiedung und der Bus fuhr genau um 7:30 Uhr ab. Die Rückfahrt verlief ähnlich wie die Hinfahrt nur das es von Anfang an viel ruhiger war. 18:15 Uhr war die Ankunft in Herchen, die leider mit sehr viel Stress verbunden war, weil viele der Mitreisenden noch bei dem am Abend stattfindenen Konzert mitwirken mussten. Im Großen und Ganzen war der Austausch ein schönes Erlebnis und wir sind froh, einen Teil zur deutsch- französischen Freundschaft beigetragen zu haben.

La fin

Paula Zahn
Sherin Doerner
Maximilian Hirschfeld

 
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