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Mitreißende afrikanische Rhythmen zum Erntedank |
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„Wo Ko Kwai Ne Meé“, du bist genug für mich Gott des Lebens. Tanzend und unter mitreißenden afrikanischen Melodien feierten die Stufen 11 und 12 des Bodelschwingh-Gymnasiums sowie die katholische Kirchengemeinde Herchen das diesjährige Erntedankfest.
Der Rhythmus der afrikanischen Lieder und die Percussion der Trommler brachten sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche Herchens in Bewegung. Der Vokalpraxiskurs des Gymnasiums und die Kamerun-AG haben durch ihre musikalischen Beiträge den Gottesdienstbesuchern einen fast authentischen Einblick in die afrikanische Gottesdienstwirklichkeit ermöglicht. Zum Ablauf des Gottesdienstes erklärt der Initiator und Leiter der Kamerun-AG am Bodelschwingh-Gymnasium, Wilhelm Neef:“ Drei Stunden Gottesdienst ist für Afrikaner nichts Ungewöhnliches und die Menschen sind voller Lebensfreude. Es muss Spaß machen!“ Etwas dieser afrikanischen Lebensfreude hat nun auch Herchen zu spüren bekommen, wenn auch in kürzerer Zeit. Trotzdem gab es mahnende Worte, die auf die Situation in Afrika aufmerksam machten. „Auf unserem Erntedankfest liegt kein Segen, solange unsere fernen Nächsten hungern“ sagte Pfarrerin Ulrike Ritgen in ihrer Predigt zum Schulgottesdienst. Auch die katholische Kirchengemeinde hat mit ihrer Kollekte und der Versteigerung der Erntedankgaben das Kamerun-Projekt des BGHs mit circa 800 € großzügig unterstützt. Mit viel Liebe hatte der Frauenkreis um Claudia Floer den Gottesdienst und das anschließende Besammensein vorbereitet. Seit fast zwanzig Jahren setzt das Bodelschwingh-Gymnasium diese und andere Spenden für eine christliche Schule in Besongabang, Kamerun ein. Schülerinnen und Schüler besuchen das Land alle zwei Jahre für einen Arbeitseinsatz und helfen beispielsweise beim Errichten von Internatsgebäuden und Wasserleitungen. Das nächste Mal im Jahr 2011.


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